Aktuelle Informationen


Hier finden Sie aktuelle Informationen rund um das Thema Portwein und Wein aus protugal: 

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Juli 2009: 

Es gibt wieder einiges neues zu berichten:


Neubenennung portugiesischer Weinregionen

Zwei bedeutende portugiesische Landweinregionen tragen ab sofort einen neuen Namen: Vinho Regional Estremadura wurde zu Vinho Regional Lisboa und Vinho Regional Ribatejano zu Vinho Regional Tejo.

Für Händler und Verbraucher sollen die Neubezeichnungen der beiden Landwein-Regionen Vinho Regional (VR) mehr Klarheit und eine einfachere geografische Zuordnung schaffen.

Die neue Herkunftsbezeichnungen VR Lisboa* gilt ab sofort für den Verkauf von Weinen ab Weingut, die bislang mit der Bezeichnung VR Estremadura versehen waren. Die Hauptstadt Portugals steht Pate für den Namen. Schließlich grenzt die VR-Region direkt an Lissabon - ein klares Bekenntnis zur geografischen Lage, zu Portugals Regierungssitz und zur Popularität der Hauptstadt. Zusatzeffekt: Eine Verwechslungsgefahr der portugiesischen VR Estremadura mit der spanischen DO Extremadura gilt somit als ausgeschlossen.

Die VR Ribatejano erhält ab sofort die neue Bezeichnung VR Tejo*. Der Tejo-Fluss prägt die Landschaft stark und war lange Zeit der traditionelle Hauptversorgungsweg, um Produkte aus dem Binnenland in die Hafenstadt Lissabon zu bringen. Die neue Herkunftsbezeichnung unterstreicht die Abgrenzung zu den Weinen der DOC (Denominação de Origem Controlada) Ribatejo. Dem Fluss Tejo wird in weinbezeichnungsrechtlicher, international üblicher Weise Tribut gezollt.

  • Eine Übergangsregelung für bereits etikettierte Weine besteht.


Portugiesische Weine sind im Kommen
Trotz generellem Importrückgang: gestiegene Einfuhr portugiesischer Weine

Die portugiesische Weineinfuhr stieg in der Menge im Vergleich zum Vorjahr um 12,5 Prozent an. Dabei entstand eine Wertsteigerung von fast neun Prozent. Portugal liegt somit weiterhin auf Rang neun in der Liste der Wein importierenden Länder in Deutschland.

Die portugiesischen Weinerzeuger erreichen mit 168.000 hl importiertem Wein einen Marktanteil von 1,7 Prozent im Wert und 1,2 Prozent in der Menge, gemessen am gesamten deutschen Weinimport-Markt.
Damit setzt sich der positive Trend für portugiesische Erzeuger fort und widersetzt sich deutlich dem Trend der Gesamtimporte von Wein nach Deutschland. Diese stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum lediglich um 0,9 Prozent im Wert, in der Menge nahmen sie sogar um 2,7 Prozent ab.
Portugal weist mit 8,8 Prozent den größten Wertzuwachs innerhalb der deutschen Top-Ten-Importländer vor. Zudem zählt das Land mit 12,5 Prozent Mengenzuwachs neben Südafrika zu einem der zwei einzigen Top-Ten-Importländer, die in der wirtschaftlich schwierigen Zeit einen deutlichen Mengenzuwachs erzielen konnten. Alle anderen Wein erzeugenden Importländer auf den ersten zehn Rängen weisen mengenmäßig ein zum Teil deutliches Minus gegenüber dem Vorjahr aus.

(Quelle: Weineinfuhren in Deutschland 05.2008 - 04.2009. Zusammengestellt vom Deutschen Weinbauverband e. V. nach Veröffentlichung des Statistischen Bundesamtes im Auftrag des Deutschen Weininstitutes.)